Lange Zeit galt Arbeitsschutz vor allem dem Schutz vor körperlichen Schäden. Doch die psychische Gesundheit ist mindestens genauso relevant für unsere Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz haben in den letzten Jahren stark zugenommen und sind inzwischen eine häufige Ursache für Krankschreibungen oder sogar Frühverrentungen.
Es ist wichtig, psychische Gesundheit im Job zu fördern und den modernen Arbeitsschutz zu einem zentralen Thema zu machen. Das Arbeitsschutzgesetz regelt hierbei den rechtlichen Rahmen, unter anderen auch die Beurteilung einer möglichen psychischen Belastung. Aber was heißt das eigentlich?
Belastung an sich ist kein negativer Begriff. Erst wenn Belastungen zu lange anhalten
oder zu hoch werden, geraten wir in ungesunden Stress. Typische Auslöser hierfür sind Zeit- und Leistungsdruck, monotone Arbeitsabläufe, häufige Unterbrechungen, ungünstige Arbeitszeiten, fehlende Kommunikation oder Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen.
Jeder Job kann belastend sein, doch es gibt Berufe, die von Natur aus schon eine höhere psychische Belastung mit sich bringen. Und auch ungesunder Stress äußert sich bei jedem anders. Klassische Anzeichen dafür sind Kopf- und Rückenschmerzen, Erschöpfung, Schlafstörungen, Gereiztheit oder Lustlosigkeit. Manchmal passieren auch mehr Fehler oder nach Feierabend kann man nicht mehr abschalten. Spätestens dann ist es notwendig, die eigene Situation zu überdenken.
Holt dazu euren Arbeitgeber mit ins Boot. Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens und euer Arbeitgeber ist bestimmt daran interessiert, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie nicht krank machen. Belastende Faktoren lassen sich reduzieren, manchmal mit ganz einfachen Dingen wie dem Einhalten von Pausen, der Einführung einer stillen Stunde oder der klaren Trennung von Beruf und Privatleben.
Im allerbesten Fall geht man das Thema präventiv an. Und genau hier komme ich ins Spiel. Ich unterstütze Unternehmen und deren Mitarbeiter bei der Umsetzung zur Reduzierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.
Achtet auch im Job auf eure psychische Gesundheit. Und geht offen mit den Belastungen um, damit ihr langfristig motiviert und leistungsfähig bleibt. Viele Arbeitgeber sind bereit, geeignete Programme, z.B. zur Burnout-Prävention, ins Unternehmen zu integrieren. Fragt doch einfach mal nach, welche Möglichkeiten es bei euch in der Firma gibt. Habe ich euer Interesse geweckt? Dann meldet euch bei mir. Ein gutes Gespräch über die eigene, persönliche Situation ist der erste Schritt zur Achtsamkeit. Bei Bedarf könnt ihr mich gerne direkt anrufen oder anschreiben.
